Geschichtsstrahl
Es werden folgende Zeitabschnitte behandelt:
Ab 650 vor Christus Die Vorgeschichtliche Zeit
1132 -1160 Von der 1. Erwähnung bis zur Gründung des Hauses Nassau
1160 – 1806 Unter der Herrschaft der Nassauer Grafen und Fürsten
1806 – 1866 Welterod im Herzogtum Nassau
1866 – 1945 Die preußische Provinz Hessen Nassau
Ab 1945 Die französische Zone und das Bundesland Rheinlandpfalz
Welterod in vorgeschichtlicher Zeit
Dass unser Gebiet im westlichen Taunus mindestens schon zur Zeit der Kelten (650 bis 30 vor Christus) besiedelt war, bezeugen die Nachweise vorgeschichtlicher Handelswege und zahlreiche Hügelgräber entlang dieser Straßen.
Auf dem Bild sehen wir die wissenschaftlich gesicherten Trassenführungen als durchgezogene Linien. Die mutmaßlichen Wegeverbindungen, deren wissenschaftliche Untersuchung noch aussteht, sind als gepunktete Linien zu erkennen. <001>
„Die Stroß“ (die Straße) Teil eines alten Fernwegenetzes
Foto: Bernd Köhler 2017
Keltisches Hügelgrab an der „Kultstroß“ (Kohlstraße)
Foto: Bernd Köhler 2017
Im 1. Jahrhundert vor Christus kamen germanische Stämme aus dem Norden Europas in unser Gebiet und vermischten sich mit der keltischen Bevölkerung.
Im 1. Jahrhundert nach Christus begann das römische Reich sich über den Rhein nach Osten auszudehnen. Sie befestigten ab 85 n.Chr ihr erobertes Gebiet mit dem obergermanisch-rätischen Limes. Somit war unsere heutige Heimat ab dieser Zeit bis 260 n.Chr. unter römischem Einfluss. Nach vielen Kämpfen mit Germanenstämmen wurden die Eroberer im 3. Jahrhundert n.Chr gezwungen, den Limes aufzugeben und die rechte Rheinseite wieder zu verlassen.
Da weder Kelten, noch Germanen (vor ihrer Christianisierung) schriftliche Aufzeichnungen kannten und aus der Römerzeit keine Unterlagen bekannt sind, liegen die Gründungen unserer Heimatdörfer im Dunkeln der Geschichte. Lediglich Flur und Landschaftsbezeichnungen, die z.B. mit Seyen, Soder, Triesch, Lay oder Nack enden, könnten auf einen Keltisch/Germanischen Ursprung hinweisen.
Im 8. Jahrhundert begannen die germanischen Franken unser Gebiet mit Hilfe von christlichen Klosteranlagen zu kolonisieren. In diesen Einrichtungen war und wurde die Schriftkultur und die lateinische Sprache des römischen Reiches fortgesetzt. Somit gibt es schriftliche Nachweise, die unsere Heimat betreffen, erst ab dieser Zeit.
1132 bis 1160
Von der ersten urkundlichen Erwähnung bis zur Gründung des Hauses Nassau
Der Name Welterod leitet sich von Walderode, also einem Ort an dem der Wald gerodet wurde, ab. Das gleiche gilt für zahlreiche andere Dörfer unserer Heimat z.B. Egenroth, Grebenroth, Nauroth usw. , die ebenfall als Rodungsdörfer entstanden sind. Das Gründungsdatum der Wohngemeinschaften liegt in allen Fällen im Dunkeln der Geschichte.
Im 9. und 10. Jahrhundert sind die auf der „Alte Burg“ im Werkerbachtal lebenden Herren von Lipporn bekannt. Eine verbreitete Annahme, dass diese Adeligen die direkten Vorfahren der Grafen von Laurenburg sind, ist nicht lückenlos nachweisbar. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass ihr Herrschaftsbereich, das Gebiet der 3 Vogteigemeinden Welterod, Lipporn und Strüth, im 11. Jahrhundert durch Erbschaft oder Mitgift an die recht weit entfernt residierenden Grafen von Laurenburg an der Lahn gefallen ist. Wir beginnen deshalb mit der Welteroder Geschichte im Jahr 1132. Von dieser Zeit an sind die Laurenburger Grafen als weltliche Herren unseres Gebietes nachweisbar
Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Welterod
Urkunde von 1132 Auf Pergament in lateinischer Sprache geschrieben
Größe: 60cm mal 73 cm
Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
Zusammenfassung des Inhaltes der Urkunde von 1132
Graf Ruprecht von Laurenburg (1124 – 1152) überträgt das Kloster Schönau mit all seinem Gesinde, seinen Gebäuden, Äckern, Wäldern, Fischrechten, Mühlen und Wegerechten dem Erzbischof von Mainz zum ewigen Besitz. Orte und geografische Daten sind hierbei nicht aufgeführt. Es dürfte sich aber um das Gebiet der 3 Vogteigemeinden Welterod, Lipporn und Strüth handeln. Außerdem wird die Abtwahl des Klosters geregelt und bestimmt, wer Vogt des Landes sein soll. Hierbei ist der ebenfalls zur Grafschaft Laurenburg gehörende Ort Miehlen (Millen) erwähnt. Als Zeugen der Niederschrift wird unter anderem der Schultheiß von Welterod (Walprode oder Waldrode) genannt und somit gilt diese Urkunde als erste schriftliche Aufzeichnung des Dorfes Welterod
Die bekannten Markgrafen von Laurenburg
Dudo von Laurenburg (um 1060*; um 1123†) war ab 1093 Graf von Laurenburg und gilt als eigentlicher Stammvater des Hauses Laurenburg. Seine Nachfahren sind.
- Ruprecht I. (1123–1154), Sohn von Dudo von Laurenburg
- Walram I. (1154–1198), Sohn von Ruprecht I. – Hauptlinie
- Ruprecht II. (1154–1159), Sohn von Ruprecht I.
- Heinrich I. (1159–1167), Sohn von Arnold I. von Laurenburg
Nachdem der erbberechtigte Hauptstamm der Laurenburger eine Burg in Nassau errichtet hatte und sich nach zahlreichen Streitereien und Kämpfen dort niederlassen konnte, nannten sie sich ab 1160 Grafen von Nassau.
Von den 31 Orten unserer heutigen Verbandsgemeinde gehörten zu dieser Zeit „Miehlen – Endlichhofen“ und die „Vogtei-Schönau Dörfer“ den Herren von der Lahn und nur deren Gemarkungen gelten somit als Ur-Nassauer Gebiet.
1160 bis 1806 Unter der Herrschaft der Nassauer Grafen und Fürsten
Die im Jahr 1160 erstmals benannten Grafen von Nassau entwickelten sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem einflussreichen europäischen Adelsgeschlecht. Durch Erbteilungen entstanden neue Nassauer Linien und durch Heirat und Erbschaften kamen neue Gebiete hinzu. Bereits im Jahr 1292 wurde mit Adolf I ein Nassauer zum Deutschen König gewählt. Wilhelm III war von 1689 bis 1702 König von England, Schottland und Irland. Als Staatoberhaupt in den Niederlanden und Luxemburg regiert bis zum heutigen Tag jeweils ein Nachkomme des Grafengeschlechtes. Über die nassauschen Stammtafeln gibt es umfangreiche Literatur und zahlreiche Internetseiten. An dieser Stelle werden nur die Erbteilungen und Zusammenführungen erwähnt, welche Einfluss auf die Regenten unserer Vogteigemeinden hatten.
- Ruprecht III. (1160–1191), Sohn von Arnold I. von Laurenburg
- Heinrich II. der Reiche (1198–1251), Sohn von Walram I.
- Die Brüder Walram II. und Otto I., Söhne von Heinrich II., folgen zunächst (ab 1251) gemeinsam, dann beschließen sie 1255 eine Teilung der Lande.
100 Jahre später folgte die Teilung der Walramschen Linie, wobei die Vogtei Schönau als 2- herriges Gebiet von „Nassau Weilburg“ und „Nassau Idstein“ gemeinsam regiert wurde.
Grafik: Bernd Köhler 2017
Im 17. Jahrhundert ersetzte „Nassau Saarbrücken“ die Herrschaft von „Nassau Idstein“ und wurde zum Initiator wichtiger moderner Regelungen und Verordnungen.
Die Herrschaftsbereiche im 18. Jahrhundert
Quelle HHStAW
Steine an den Außengrenzen der Vogtei aus dem 18. Jahrhundert
NW = Nassau Weilburg
NS = Nassau Saarbrücken
Fotoaufnahmen: Bernd Köhler 2017
1806 bis 1866 Das Herzogtum Nassau
Vorgeschichte:
Im Jahr 1728 fällt Nassau-Saarbrücken an das Fürstentum Nassau-Usingen. 1778 trat Nassau Usingen seinen Anteil am Zweiherrigen (u.a. der Vogtei Schönau) an Nassau Weilburg ab. 1793 besetzen französische Revolutionstruppen den Westen des deutschen Kaiserreiches. Nassau-Saarbrücken-Usingen wurde, wie das gesamte linke Rheinufer 1798 bzw. 1801 Frankreich einverleibt. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 endete das erste deutsche Kaiserreich und der Kaiser trat zurück.
Am 17. Juli 1806 traten der Fürst Friedrich August von Nassau-Usingen und sein Vetter Fürst Friedrich Wilhelm von Nassau-Weilburg dem Rheinbund bei. Im Gegenzug erhielt dafür Fürst Friedrich August, der Älteste des Hauses Nassau, die Herzogswürde. Beide Fürsten fällten sodann die Entscheidung, ihre beiden Fürstentümer zu einem Herzogtum zu vereinen. Dies wurde am 30. August 1806 vollzogen. Das Herzogtum Nassau wurde allein durch den Willen Kaiser Napoleons ins Leben gerufen, unterstützt und mitgetragen durch die Entscheidung der beiden Fürsten. Dies ohne jegliche Wahlen, Krönungen oder Einbezug der Untertanen.
Nach dem Sieg über Napoleon wurde bei den Verhandlungen auf dem Wiener Kongress das Herzogtum bestätigt. Es kam aber erneut zum Austausch einiger Gebiete mit den Nachbarländern. So ging z.B. Nastätten (vorher hessisches Gebiet) in dem neuen Herzogtum auf.
Aus mehr als 20 vorher selbstständigen Teilen und Territorien, säkularisierten und ehemals dem Reich unterstellten Gebieten samt unterschiedlichen Bekenntnissen, Interessen und Hoffnungen wuchs ein gemeinsames Land. Das prosperierende Herzogtum hatte knapp 300.000 Einwohner, davon 82.360 Lutheraner, 78.805 Reformierte und 125.041 Katholiken, dazu etwa 5000 Juden und 170 Mennoniten. Die Untertanen waren zumeist Bauern, Winzer oder Handwerker.
Die Verwaltung des Landes war im Ämter aufgeteilt, an deren Spitze ein vom Herzog eingesetzter Amtmann stand. Welterod gehörte seit 1816 zum Amt St.Goarshausen
Bis 1817 residierten die Herzöge auf Schloss Weilburg. Schloss Biebrich am Rhein war 1817-41 der Sitz der nassauischen Herzöge, danach nur noch Sommerresidenz.
Das 1841 fertig gestellte Stadtschloss Wiesbaden löste Biebrich als Residenz der nassauischen Herzöge ab.
Schloss Biebrich
Foto: Bernd Köhler 2022
Wesentliche Auswirkungen nach Wechsel des Herrschaftssystems auf Welterod
Unmittelbar nach Eintreffen der französischen Revolutionstruppen Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die Leibeigenschaft und die Frondienste in ihrem eroberten Bereich abgeschafft.
Während der 1848er Revolution gab es auch vor dem Wiesbadener Herzogschloss Demonstrationen mit folgenden Erfolgen:
Nassau bekam eine der liberalsten Verfassungen im deutschen Bund,
Anstelle der Zehntenabgabe wurde ein modernes Steuersystem eingeführt,
Die Gemeindeselbstverwaltung wurde gestärkt und der Schultheiß durch einen gewählten Bürgermeister ersetzt,
Das Jagdrecht, bisher ein Privileg des Herzogs, ging in den kommunalen Wäldern auf die Gemeinden über.
Das Ende des Herzogtums Nassau
Im sogenannten deutschen Bruderkrieg zwischen Preußen und Österreich von 1866, bei dem es um die Vorherrschaft im deutschen Bund ging, hatte Nassau sich mit Österreich verbündet und dabei auf die falsche Karte gesetzt. Nach der Niederlage Österreichs wurde der Herzog abgesetzt und das Land von Preußen annektiert.
1866 – 1945 Die preußische Provinz Hessen Nassau
1866 wurde das ehemalige Herzogtum Nassau mit den ebenfalls von Preußen annektierten Staaten, Freie Stadt Frankfurt und Kurfürstentum Hessen zur preußischen Provinz Hessen-Nassau zusammengefasst. Provinzhauptstadt wurde die bisherige kurhessische Residenzstadt Kassel. Nassau und Frankfurt bildeten den Regierungsbezirk Wiesbaden.
In dieser Form existierte die Provinz innerhalb des Norddeutschen Bundes bis 1871, des 2. deutschen Kaiserreiches bis 1918, der Weimarer Republik bis 1933 und des 3. Reiches bis 1945
Nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 entstand das 2. deutsche Kaiserreich und währte bis zum Ende des 1. Weltkrieges am 11.11.1918
Wesentliche Auswirkungen nach Wechsel der Herrschaftssystems auf Welterod
Nach preußischem Muster wurden ab 1870 auch in den neuen Provinzen Katasterämter eingerichtet. Diesen voraus gingen – auch in Welterod- umfangreiche Vermessungsarbeiten. Grundlage war das preußische Grundsteuergesetz.
Am 1. Januar 1876 wurden im ganzen Reich Standesämter zur Führung von Personenstandsregistern – Geburten-, Heirats- und Sterberegister- eingeführt. Seit dieser Zeit kann eine Ehe auch bürgerlich-rechtlich eingegangen werden. Die Standesbeamten waren in erster Linie Bürgermeister oder Dorfschullehrer.
Am 1. April 1886 wurden die Regierungs-Ämter aufgelöst und durch Landkreise ersetzt. Obwohl sich Nastätten als zukünftige Kreisstadt große Hoffnung gemacht hatte, erhielt St. Goarshausen den Zuschlag
Danach war die Provinz Bestandteil der Weimarer Republik, zunächst mit eingeschränkter Verwaltung.
Der Kauber Flaschenhals 1919-1929 <003>
Die alliierten Siegermächte Frankreich und England hatten (ohne Beteiligung der USA) während der Waffenstillstandsverhandlungen in Compiègne am 11. November 1918 kreisförmige, besetzte Brückenköpfe auf der rechten Rheinseite angeordnet.
Brückenkopf Mainz: Frankreich Brückenkopf Koblenz: USA Brückenkopf Köln: Groß Britannien
Da die Amerikaner ihren Teil (von der nördlichen Flaschenhalsgrenze bis zur Lahn) sofort an die Franzosen abtraten, wurde der Flaschenhals ein Keil innerhalb der französischen Besatzungszonen.
Bild rechts: <006>
Die unbesetzten Orte zwischen den beiden französischen Besatzungszonen.
Die Kreisstädte Rüdesheim und St. Goarshausen sowie die Bezirkshauptstadt Wiesbaden konnten, in den ersten 1 1/2 Jahren wegen der streng bewachten Grenzen, nicht erreicht werden. Aufgaben des Landratsamtes verlegte man deshalb in das unbesetzte Limburg, die der Bezirksregierung in die Provinzhauptstadt Kassel. Es gab nur einen schmalen Zugang zwischen Egenroth und Laufenselden zum unbesetzten Teil des Landes, über den der ganze Post- und Versorgungsverkehr abgewickelt werden musste. Der Bürgermeister von Lorch konnte, nach Rücksprache mit Limburg bzw. Kassel, in dieser Zeit hoheitliche Aufgaben durchführen. Während des sogenannten Ruhrkampfes ab 1923 wurde der Flaschenhals von französischen Truppen besetzt. Danach, bis zum Ende der Besatzungszeit im Jahr 1929, traten die alten Verwaltungsstrukturen wieder in Kraft und die Besatzungsgrenzen hatten nur noch symbolische Charakter
Nach der Machtergreifung Hitlers am 30. Januar 1933 setzte auch in den Gemeindeverwaltungen das Führungsprinzip ein und die im 19. Jahrhundert erkämpfte Selbstverwaltung wurde weitgehend eingeschränkt. Am 29.12.1933 fand die letzte Vertretersitzung des gewählten Gemeinderates statt. Ab nun führten der Bürgermeister und ein sogenannter Ältestenrat die Erlasse der Reichsregierung aus.
Ab 1945 Die französische Besatzungszone und das Bundesland Rheinlandpfalz
Am 27 März 1945 marschieren die amerikanischen Truppen in Welterod ein, übernahmen die Befehlsgewalt und benannten Rudolf Tönges zum vorläufigen Bürgermeister. Nachdem die Siegermächte Deutschland in Besatzungszonen aufgeteilt hatten, ging die Regierungsmacht ab Juli 1945 an Frankreich über
Am 17.10.1946 fand, nach dem Krieg, die erste Sitzung eines in freier und geheimer Wahl entstandenen Gemeinderates statt. Zum Bürgermeister wurde einstimmig Rudolf Tönges gewählt.
Am 29.11.1946 entstand, aus einem Teil der französischen Besatzungszone, das Bundesland Rheinland-Pfalz. Erster Ministerpräsident wurde Dr.Wilhelm Boden. Ihm folgte am 9.4.1947 Peter Altmaier.
Unser Kreis St. Goarshausen gehörte zunächst zum Regierungsbezirk Montabaur. Ab 1968 war es der Regierungsbezirk Koblenz. Mit der Umstrukturierung der Landesverwaltung zum 1. Januar 2000 wurden dort die Regierungsbezirke aufgelöst und die Bezirksregierungen in die Aufsichts- und Dienstleistungdirektion (ADD) beziehungsweise Struktur- und Genehmigungsdirektionen (SGD) Nord und Süd überführt.
Die Landkreise St. Goarshausen (Loreleykreis) und der Unterlahnkreis wurden 1969 zum Rhein-Lahnkreis zusammen geschlossen. Die Kreisstadt wurde Bad-Ems.
Nach der Gemeindereform 1972 entstanden in Rheinland-pfalz die Verbandsgemeinden als Verwaltungszentren. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern (z.B. Hessen) behielten die Ortsgemeinden aber ihre Selbstverwaltung mit Gemeinderat und Ortsbürgermeister.
Quellenverzeichnis und Erklärungen
<001> Aus „Chronik Nastätten von 1992“
<003> Die von allen heimischen Zeitzeugen ehemals benutze Bezeichnung war „Kauber Flaschenhals“.
<004> Den mittlerweile oft publizierten Begriff „Freistaat Flaschenhals“ kannte man zur damaligen Zeit in unserer Gegend nicht. Es ist eine ironische Bezeichnung, die in den Rheinanliegergemeinden Lorch und Kaub entstanden war. Ein unabhängiger Staat ist das Gebiet nie gewesen.
<005> Aus dem Buch „Der Freistaat Flaschenhals“ von Stephanie Zibell und Peter Bahles
<006> Von Ziegelbrenner. – Eigenes Werk. Source of Information: Ravenstein Radwanderkarte, 1923., CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12233639
















